Seit dem 16.4.2012 ist die neue Version 7.8 des Net at Work Mail Gateways veröffentlicht. Mit dieser Version ist es erstmals möglich, eine Verbindung mit dem De-Mail Produktivsystem herzustellen und somit eine De-Mail in der gewohnten Arbeitsumgebung wie Microsoft Outlook oder Lotus Notes zu erstellen und zu empfangen. Des Weiteren wurde die E-Mail-Verschlüsselungsfunktion um den PGP-Standard erweitert sodass die Flexibilität bei der Wahl Verschlüsselungsart maßgeblich erhöht wird. Eine weitere Premiere ist die Einführung des Outlook Add-Ins. Diese Neuerung ermöglicht es dem Benutzer direkten Einfluss auf das Verhalten des Net at Work Mail Gateways zu nehmen. Ob eine E-Mail verschlüsselt und/oder signiert wird, kann der Benutzer nun leicht selbst bestimmen, es sei denn, im Regelwerk ist die Verschlüsselung / Signatur zwingend erforderlich.
Wie gewohnt können ältere Versionen mit dem neuen Setup auf den aktuellen Stand gebracht werden. Die entsprechende Installationsanleitung dazu finden Sie hier.
Folgende Änderungen, Neuigkeiten und Bugfixes sind in der Version 7.8 enthalten:
Änderungen und Neuigkeiten
De-Mail-Konnektor
Die Anbindung an das De-Mail-System ist nun auf dem neuesten Stand der technischen Richtlinie des BSI. Wie bereits erwähnt, ist es nun möglich, eine Verbindung mit dem DE-Mail Produktivsystem herzustellen und somit eine De-Mail in der gewohnten Arbeitsumgebung wie Microsoft Outlook oder Lotus Notes zu erstellen und zu empfangen.
PGP Implementierung
Mit enQsig können Sie nun auch PGP Schlüsselpaare erstellen, verwalten und zur sicheren Kommunikation verwenden. Zur Erstellung eigener PGP-Schlüsselpaare stehen Ihnen die Algorithmen “RSA” und “DSA mit Elgamal” zur Verfügung.
PDF Mail
Mit PDF Mail ist es nun möglich, E-Mails an Kommunikationspartner zu verschicken und diese zertifikatlos zu verschlüsseln. Dazu wird der Inhalt der ursprünglichen E-Mail inkl. Anhängen in ein PDF-Dokument umgewandelt und mit einem Passwort versehen. Das Passwort kann wahlweise vom Versender vorgegeben werden oder alternativ von enQsig generiert werden.
Outlook Add-In
Als weitere Neuigkeit steht ein Outlook Add-In zur Verfügung. Damit ist es Endbenutzern nun möglich, direkt Einfluss auf die Verschlüsselung zu nehmen. Das Add-In setzt den Einsatz von Outlook 2007 bzw. 2010 voraus.
Verbesserungen in der Verwaltungsoberfläche
Für die schnellere und einfachere Administration wurde die Unterstützung des Zwischenspeichers an diversen Stellen implementiert. So ist es nun zum Beispiel möglich, den Inhalt des Zwischenspeichers in den Dialog der eigenen E-Mail-Domänen zu übernehmen. Des Weiteren können Informationen wie der Inhalt eines Zertifikatantrags oder die Informationen auf der Übersichtsseite der einzelnen Rollen nun in die Zwischenablage kopiert werden.
Anpassung der Aktion „Signieren und Verschlüsseln“
In der Aktion „Signieren und/oder Verschlüsseln von E-Mails“ gibt es nun eine Option für „Nicht signieren“. Dies ermöglicht eine noch feinere Einstellung des Regelwerks.
Optimierung des RBL-Filters
Die “no-more-funn”-RBL Liste wurde aus den Standardregeln entfernt, da sie nicht mehr zuverlässig erscheint.
Verhalten bei ungültig Base64 kodierten E-Mails
Wenn das Net at Work Mail Gateway feststellt, dass eine E-Mail eine ungültige Base64 Kodierung enthält, wurde die E-Mail bislang abgewiesen oder wahlweise nahezu ungeprüft zugestellt. Nun ist es möglich, den Fehler durch das Net at Work Mail Gateway beheben zu lassen und damit eine Inhaltsprüfung zu ermöglichen.
Signaturprüfbericht in verschiedenen Formen
Es ist nun möglich den Signaturprüfbericht als X-Header an eine E-Mail anzuhängen. Diese Information wird auf dem Client vom neuen Outlook Add-In visualisiert. Alternativ ist es möglich, den Bericht als XML-Dokument an die E-Mail anzuhängen. Beide Optionen sind über die Konfigurationsdatei zu konfigurieren.
Anpassung des DOI Sendekonnektors
Die Angabe von Benutzername und Passwort ist nun optional. Dies ist dann wichtig, wenn die Information bereits an anderer Stelle dem DOI-Netz übergeben wird.
Verhalten bei Richtlinienverstoß
Falls eine E-Mail die von Ihnen eingestellten Richtlinien für den Versand oder Empfang nicht erfüllt, können Sie konfigurieren, dass eine ausführliche Unzustellbarkeitsnachricht generiert wird. Diese Nachricht kann anstatt der zurückgewiesenen E-Mail oder zusätzlich zur zurückgewiesenen E-Mail versandt werden. Der ausführliche Bericht hilft dem Absender herauszufinden, was der Grund der Ablehnung war.
Behobene Probleme
- Die Anzeige von Replikationsproblemen in der Oberfläche verschwand nicht, nachdem die Probleme behoben wurden. Das Verhalten wurde korrigiert.
- Die Anzeige von Datenbankfehlern in der Oberfläche verschwand nicht, nachdem die Fehler behoben wurden. Das Verhalten wurde korrigiert.
- Replikation zwischen Gateway Rolle und UserManagement Rolle verbessert.
- Archivschnittstelle archiviert nun keine abgewiesenen E-Mails mehr.
- Ein Hinweis fehlte, nachdem die Synchronisation des DOI Konnektors gestartet wurde. Der Hinweis wurde ergänzt.
- Die Adressmanipulation Aktion konnte durch fehlerhafte Benutzereingaben ungültige E-Mail-Adressen erzeugen. Diese Benutzereingaben werden jetzt abgefangen.








