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Version 7.8 verfügbar

Seit dem 16.4.2012 ist die neue Version 7.8 des Net at Work Mail Gateways veröffentlicht. Mit dieser Version ist es erstmals möglich, eine Verbindung mit dem De-Mail Produktivsystem herzustellen und somit eine De-Mail in der gewohnten Arbeitsumgebung wie Microsoft Outlook oder Lotus Notes zu erstellen und zu empfangen. Des Weiteren wurde die E-Mail-Verschlüsselungsfunktion um den PGP-Standard erweitert sodass die Flexibilität bei der Wahl Verschlüsselungsart maßgeblich erhöht wird. Eine weitere Premiere ist die Einführung des Outlook Add-Ins. Diese Neuerung ermöglicht es dem Benutzer direkten Einfluss auf das Verhalten des Net at Work Mail Gateways zu nehmen. Ob eine E-Mail verschlüsselt und/oder signiert wird, kann der Benutzer nun leicht selbst bestimmen, es sei denn, im Regelwerk ist die Verschlüsselung / Signatur zwingend erforderlich.

Wie gewohnt können ältere Versionen mit dem neuen Setup auf den aktuellen Stand gebracht werden. Die entsprechende Installationsanleitung dazu finden Sie hier.

Folgende Änderungen, Neuigkeiten und Bugfixes sind in der Version 7.8 enthalten:

Änderungen und Neuigkeiten

De-Mail-Konnektor
Die Anbindung an das De-Mail-System ist nun auf dem neuesten Stand der technischen Richtlinie des BSI. Wie bereits erwähnt, ist es nun möglich, eine Verbindung mit dem DE-Mail Produktivsystem herzustellen und somit eine De-Mail in der gewohnten Arbeitsumgebung wie Microsoft Outlook oder Lotus Notes zu erstellen und zu empfangen.

PGP Implementierung
Mit enQsig können Sie nun auch PGP Schlüsselpaare erstellen, verwalten und zur sicheren Kommunikation verwenden. Zur Erstellung eigener PGP-Schlüsselpaare stehen Ihnen die Algorithmen “RSA” und “DSA mit Elgamal” zur Verfügung.

PDF Mail
Mit PDF Mail ist es nun möglich, E-Mails an Kommunikationspartner zu verschicken und diese zertifikatlos zu verschlüsseln. Dazu wird der Inhalt der ursprünglichen E-Mail inkl. Anhängen in ein PDF-Dokument umgewandelt und mit einem Passwort versehen. Das Passwort kann wahlweise vom Versender vorgegeben werden oder alternativ von enQsig generiert werden.

Outlook Add-In
Als weitere Neuigkeit steht ein Outlook Add-In zur Verfügung. Damit ist es Endbenutzern nun möglich, direkt Einfluss auf die Verschlüsselung zu nehmen. Das Add-In setzt den Einsatz von Outlook 2007 bzw. 2010 voraus.

Verbesserungen in der Verwaltungsoberfläche
Für die schnellere und einfachere Administration wurde die Unterstützung des Zwischenspeichers an diversen Stellen implementiert. So ist es nun zum Beispiel möglich, den Inhalt des Zwischenspeichers in den Dialog der eigenen E-Mail-Domänen zu übernehmen. Des Weiteren können Informationen wie der Inhalt eines Zertifikatantrags oder die Informationen auf der Übersichtsseite der einzelnen Rollen nun in die Zwischenablage kopiert werden.

Anpassung der Aktion „Signieren und Verschlüsseln“
In der Aktion „Signieren und/oder Verschlüsseln von E-Mails“ gibt es nun eine Option für „Nicht signieren“. Dies ermöglicht eine noch feinere Einstellung des Regelwerks.

Optimierung des RBL-Filters
Die “no-more-funn”-RBL Liste wurde aus den Standardregeln entfernt, da sie nicht mehr zuverlässig erscheint.

Verhalten bei ungültig Base64 kodierten E-Mails
Wenn das Net at Work Mail Gateway feststellt, dass eine E-Mail eine ungültige Base64 Kodierung enthält, wurde die E-Mail bislang abgewiesen oder wahlweise nahezu ungeprüft zugestellt. Nun ist es möglich, den Fehler durch das Net at Work Mail Gateway beheben zu lassen und damit eine Inhaltsprüfung zu ermöglichen.

Signaturprüfbericht in verschiedenen Formen
Es ist nun möglich den Signaturprüfbericht als X-Header an eine E-Mail anzuhängen. Diese Information wird auf dem Client vom neuen Outlook Add-In visualisiert. Alternativ ist es möglich, den Bericht als XML-Dokument an die E-Mail anzuhängen. Beide Optionen sind über die Konfigurationsdatei zu konfigurieren.

Anpassung des DOI Sendekonnektors
Die Angabe von Benutzername und Passwort ist nun optional. Dies ist dann wichtig, wenn die Information bereits an anderer Stelle dem DOI-Netz übergeben wird.

Verhalten bei Richtlinienverstoß

Falls eine E-Mail die von Ihnen eingestellten Richtlinien für den Versand oder Empfang nicht erfüllt, können Sie konfigurieren, dass eine ausführliche Unzustellbarkeitsnachricht generiert wird. Diese Nachricht kann anstatt der zurückgewiesenen E-Mail oder zusätzlich zur zurückgewiesenen E-Mail versandt werden. Der ausführliche Bericht hilft dem Absender herauszufinden, was der Grund der Ablehnung war.

Behobene Probleme

  • Die Anzeige von Replikationsproblemen in der Oberfläche verschwand nicht, nachdem die Probleme behoben wurden. Das Verhalten wurde korrigiert.
  • Die Anzeige von Datenbankfehlern in der Oberfläche verschwand nicht, nachdem die Fehler behoben wurden. Das Verhalten wurde korrigiert.
  • Replikation zwischen Gateway Rolle und UserManagement Rolle verbessert.
  • Archivschnittstelle archiviert nun keine abgewiesenen E-Mails mehr.
  • Ein Hinweis fehlte, nachdem die Synchronisation des DOI Konnektors gestartet wurde. Der Hinweis wurde ergänzt.
  • Die Adressmanipulation Aktion konnte durch fehlerhafte Benutzereingaben ungültige E-Mail-Adressen erzeugen. Diese Benutzereingaben werden jetzt abgefangen.

 

Posted in Allgemein, enQsig, NoSpamProxy.


Betaprogramm für die Version 7.8 nun verfügbar!

Am 14.3.2012 startete das Beta-Programm für die Version 7.8 des Net at Work Mail Gateways. Interessierte Kunden haben nun die Möglichkeit, vorab einen Blick auf die neue Version zu werfen. Wesentliche Änderungen haben sich bei der E-Mail-Verschlüsselungskomponente enQsig ergeben. Die drei Hauptneuigkeiten sind:

PGP Implementierung

Mit enQsig können Sie nun auch PGP Schlüssel erstellen, verwalten und zur sicheren Kommunikation verwenden. Zur Erstellung eigener PGP-Schlüssel stehen Ihnen die Algorithmen “RSA” und “DSA mit ElGamal” zur Verfügung.

PDF Mail

Mit PDF Mail ist es nun möglich, E-Mails an Kommuniktionspartner zu verschicken und diese zertifikatlos zu verschlüsseln. Dazu wird der Inhalt der ursprünglichen E-Mail in ein PDF-Dokument umgewandelt und mit einem Passwort versehen. Das Passwort kann wahlweise vom Versender vorgegeben werden, oder alternativ von enQsig generiert werden.

De-Mail-Konnektor

Die Anbindung an das De-Mail-System ist nun auf dem neuesten Stand der technischen Richtlinie des BSI. (https://www.bsi.bund.de/DE/Themen/EGovernment/DeMail/TechnischeRichtlinien/TechnRichtlinien_node.html).

Outlook Add-In

Als weitere Neuigkeit steht ein Outlook Add-In zur Verfügung. Damit ist es Endbenutzern nun möglich, direkt Einfluss auf die Verschlüsselung zu nehmen. Das Add-In setzt den Einsatz von Outlook 2007 bzw. 2010 voraus.

Sie können die neue Version unter folgendem Link herunterladen: www.nospamproxy.de/download/beta/Main_7.8.132.0.exe. Falls Sie das Outlook Add-In ebenfalls testen möchten, kontaktieren Sie bitte zunächst unseren Support.

Bitte lassen Sie uns wissen, wenn Sie Fragen zu dieser Version haben. Den Support für das Net at Work Mail Gateway erreichen Sie wie folgt:

Telefon: +49 5251 304636
E-Mail: support@nospamproxy.de
E-Mail: support@enqsig.de

Posted in Allgemein, enQsig, NoSpamProxy.


“No-more-Funn”-RBL sollte entfernt werden

Die Real Time Blocklist (RBL) “No-more-Funn” fällt derzeit durch sehr langsames Antwortverhalten auf. Dieses führt dazu, dass Sie im Eventlog vermehrt die Warnung der Gateway Rolle mit der Ereigniskennung 3067 finden. Der Text der Meldung lautet:

The filter Realtime Blocklist filter took more than 60 seconds to complete. The execution of this filter has been aborted. If this happens regularly, contact the Net at Work support.

Lösung:

Öffnen Sie bitte die Regeln in der Gateway Rolle. Editieren Sie alle Regeln, die als Filter “Realtime Blocklisten” angegeben haben. Öffnen Sie die entsprechende Regel durch Doppelklicken. Unter Filter Doppelklicken Sie bitte “Realtime Blocklisten”. Wählen Sie anschließend die “No-more-Funn”-Liste aus. Klicken Sie nun auf “Markierte Einträge entfernen”. Beenden Sie die Bearbeitung des Filters und der Regel, indem Sie auf “Speichern und Schließen” klicken.

 

Posted in NoSpamProxy.


Geänderte Supportbedingungen ab dem 1.1.2012

Ab dem 1.1.2012 wird jede Anfrage an den NoSpamProxy / enQsig Support in unserem modernisierten Ticket-System erfasst. Bei jedem Ticket wird der Name des Ansprechpartners samt E-Mail-Adresse, die Firma und selbstverständlich das eigentliche Problem erfasst. Idealerweise hält der Anrufer bei der Eröffnung die C-Nummer bereit, die in der Lizenzdatei enthalten ist, um die Kontaktsuche zu vereinfachen. So können wir gewährleisten, dass die Qualität des Produkts und des Supports weiter verbessert wird.

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Wie verschiebe ich das Net at Work Mail Gateway 7.x auf einen anderen Computer

Wenn das Net at Work Mail Gateway auf eine andere Hardware umgezogen werden soll, können sämtliche Einstellungen und der Inhalt der Datenbank ebenfalls auf den neuen Server verschoben werden. Hierbei ist es unerheblich, welche Version auf dem alten Server lief, es muss allerdings mindestens Version 7.x sein. Es ist also möglich, eine Konfigurationsdatei des alten Servers mit Net at Work Mail Gateway Version 7.0 auf einen neuen Server zu kopieren, auf dem die Version 7.7 installiert werden soll. Ein Zwischenschritt über die Version 7.0 auf dem neuen Server ist nicht nötig. Gleiches gilt für die Datenbankdateien.
Um die Version 7.x auf einen anderen Rechner zu verschieben, gehen Sie wie folgt vor:

  1. Kopieren Sie die antispamrole.config, UserManagementRole.config, die license.xml und die SQL-Datenbankdateien auf den neuen Computer.
  2. Legen Sie das Verzeichnis “%ProgramFiles%\Net at Work Mail Gateway\AntiSpam Role\Config” an und kopieren Sie antispamrole.config hinein.
  3. Passen Sie die antispamrole.config an.
  4. Legen Sie das Verzeichnis “%ProgramFiles%\Net at Work Mail Gateway\User Management Service\Config” an und kopieren Sie UserManagementRole.config und license.xml hinein.
  5. Passen Sie die UserManagement.config an.
  6. Installieren Sie den SQL-Server.
  7. Verschieben Sie die Datenbankdateien in das gewünschte Verzeichnis und hängen Sie diese in den SQL-Server ein.
  8. Führen Sie das Net at Work Mail Gateway Setup aus.
  9. Verbinden Sie die UserManagement Rolle und die Reporting Rolle mit der Gateway Rolle.

Die Schritte im Detail:

1. Kopieren Sie die antispamrole.config, UserManagementRole.config, die license.xml und die SQL-Datenbankdateien auf den neuen Computer.

Zuerst halten Sie auf dem Quellcomputer die SQL-Datenbankinstanz an. Diese finden Sie unter den Windows-Diensten üblicherweise als “SQL Server (NOSPAMPROXY)”. Stoppen Sie dann anschließend alle Net at Work Mail Gateway-Dienste.

Kopieren Sie die antispamrole.config aus “<Installationsverzeichnis>\AntiSpam Role\Config”, sowie aus dem Verzeichnis “<Installationsverzeichnis>\User Management Service\Config” die Dateien license.xml und UserManagementRole.config, auf den Zielcomputer.

Die SQL-Datenbankdateien liegen üblicherweise im Pfad “C:\Program Files (x86)\Microsoft SQL Server\MSSQL.XXXX\MSSQL\Data”. Sie erkennen Sie an dem Namen, der mit NoSpamProxy beginnt. Kopieren Sie jetzt sowohl die MDF- als auch LDF-Dateien, die mit NoSpamProxy beginnen auf den Zielcomputer.

2. Legen Sie das Verzeichnis “%ProgramFiles%\Net at Work Mail Gateway\AntiSpam Role\Config” an und kopieren Sie antispamrole.config hinein.

3. Passen Sie die antispamrole.config an.

Öffnen Sie die Datei mit einem Editor, beispielsweise Notepad, und suchen Sie nach folgendem Eintrag:

<connectionStrings configProtectionProvider="DataProtectionConfigurationProvider">
<EncryptedData>
<CipherData>
<CipherValue>AQAAANCMnd...
==</CipherValue>
</CipherData>
</EncryptedData>
</connectionStrings>

Verändern Sie diesen so, dass dieser am Schluss wie folgt aussieht:

<connectionStrings>
</connectionStrings>

Desweiteren suchen Sie nach der Zeile

<storageLocation path="<Installationsverzeichnis>\AntiSpam Role\Temporary Files" />

Passen Sie diesen Pfad so an, dass er mit Ihrer künftigen Installation übereinstimmt, z.B.

<storageLocation path="C:\Program Files\Net at Work Mail Gateway\AntiSpam Role\Temporary Files" />

Suchen Sie noch in der ganzen Datei nach

encryptedPassword=

und änderen Sie die Vorkommen, die so ähnlich aussehen wie

encryptedPassword="AQAAANCM...W9b17"

in

encryptedPassword=""

Speichern Sie nun die Datei ab.

4. Legen Sie das Verzeichnis “%ProgramFiles%\Net at Work Mail Gateway\User Management Service\Config” an und kopieren Sie UserManagementRole.config und license.xml hinein.

5. Passen Sie die UserManagement.config an.

Öffnen Sie die Datei mit einem Editor, beispielsweise Notepad, und suchen Sie nach folgendem Eintrag:

<gatewayRoleConnections>
<add hostname="localhost" expectedServerCertificateThumbprint="B9...ED" />
</gatewayRoleConnections>

Editieren diesen Eintrag, so dass er wie folgt aussieht:

<gatewayRoleConnections>
</gatewayRoleConnections>

Suchen Sie anschließend nach dem folgenden Eintrag:

<connectionStrings configProtectionProvider="DataProtectionConfigurationProvider">
<EncryptedData>
<CipherData>
<CipherValue>AQAAANCMnd...
==</CipherValue>
</CipherData>
</EncryptedData>
</connectionStrings>

Verändern Sie diesen so, dass dieser am Schluss wie folgt aussieht:

<connectionStrings>
</connectionStrings>

Speichern Sie nun die Datei ab.

6. Installieren Sie den SQL-Server.

Installieren Sie nun den SQL-Server in der von Ihnen gewünschten Version ab SQL Server 2005. Vergessen Sie nicht die Verwaltungstools, insbesondere das SQL Management Studio zu installieren.

7. Verschieben Sie die Datenbankdateien in das gewünschte Verzeichnis und hängen Sie diese in den SQL-Server ein.

Verschieben Sie nun die Datenbankdateien in das gewünschte Verzeichnis. Dies muss nicht zwingend das Standardverzeichnis des SQL-Servers sein. Öffnen Sie anschließend das SQL Management Studio. Nach der Anmeldung am Server klicken Sie rechts auf Datenbanken und wählen Anfügen (bzw. Databases und Attach) aus. Im folgenden Dialog fügen Sie die erste Datenbankdatei aus dem gewünschten Verzeichnis hinzu. Die zugehörige Logdatei wird automatisch erkannt. Wiederholen Sie den Vorgang für alle verbleibenden Datenbankdateien.

8. Führen Sie das Net at Work Mail Gateway Setup aus.

Starten Sie nun das Setup des Net at Work Mail Gateways. Wählen Sie UNBEDINGT die Advanced Installation aus. Stellen Sie nun sicher, dass der Installationspfad mit dem geplanten Pfad übereinstimmt. Wenn Sie die z.B. die antispamrole.config im Pfad “C:\Program Files\Net at Work Mail Gateway\AntiSpam Role\Config” liegen haben, muss der Installationspfad “C:\Program Files\Net at Work Mail Gateway” lauten.

Bei der Abfrage, welcher SQL Server genutzt wird, wählen Sie aus, dass bereits ein SQL Server installiert ist und stellen die entsprechenden Verbindungsparameter ein. Das Setup erkennt dann alle weiteren Konfigurationsdateien und passt diese an.

9. Verbinden Sie die UserManagement Rolle und die Reporting Rolle mit der Gateway Rolle.

Sobald das Setup erfolgreich durchgelaufen ist, verbinden Sie die UserManagement Rolle und die Reporting Rolle unter dem Punkt Konfiguration der jeweiligen Rolle mit der Gateway Rolle. Kontrollieren Sie anschließend, ob alle Einstellungen ordnungsgemäß übernommen wurden. Schenken Sie dabei insbesondere dem Regelwerk und dem E-Mail Routing besondere Aufmerksamkeit.

Posted in enQsig, NoSpamProxy.


Neue Version 7.7.155.0 verfügbar

Am 21.Oktober wurde eine neue Version für das Net at Work Mail Gateway veröffentlicht: 7.7.155.0. Folgende Fehler sind in dieser Version behoben worden:
-    Regeländerung: Auf den Registerkarten Absender und Empfänger müssen jetzt zwingend Platzhalter zur Mustererkennung verwendet werden
-    POP3 Empfangskonnektor: Client-Zertifikat ist nun optional
-    SignTrust-Schnittstelle: Zertifikatserkennung aktualisiert
-    Behoben: Qualifizierte Signatur: Fehler beim Signieren/Validieren von mehr als einem Signaturgegenstand pro Mail behoben
-    Behoben: Fehler in der Action “Dateibasierter Virenscanner”
-    Behoben: Deutschland-Online – Infrastruktur Sendekonnektor hat falsche Kosten berechnet
-    Behoben: Archiv-Schnittstelle: Fehler wenn mehrere Attachments denselben Namen hatten
-    Behoben: Diverse Fehler im Replikationssystem
-    Behoben: Fehler beim einlesen bestimmter Zertifikate
-    Behoben: Fehler in der Unsharp Checksum Learnaction
-    Behoben: Fehler beim Import von Text-Dateien in einem Synchronisationszeitplan
-    Behoben: MMC stürzt ab, wenn in Regel Adressen aus einer Datei importiert werden
Es wird empfohlen dieses Update zu installieren. Wie gewohnt können Sie das Update auf der Seite www.nospamproxy.de bzw. www.enqsig.de herunterladen und über die vorhandene Version installieren. Wenn Sie ein Update von Version 7.6 oder kleiner durchführen wollen, beachten Sie des Weiteren unbedingt die Update-Anleitung auf der Download-Seite!

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Verändertes Regelwerkverhalten in der nächsten Version des Net at Work Mail Gateway

In den bisherigen Versionen des Net at Work Mail Gateways musste im Regelwerk auf der Registerkarte „Absender“ lediglich der Wert „enqsig.de“ angegeben werden, um alle E-Mails von der Domäne enqsig.de zu adressieren. Die Verwendung von Wildcards (* und ?) war nicht erforderlich. Gleiches galt für die Registerkarte „Empfänger“. Dieses Verhalten verursachte jedoch Probleme, wenn zum Beispiel eine E-Mail von mustermann@enqsig.de abgewiesen werden sollte, jedoch E-Mails von max.mustermann@enqsig.de von dieser Regel nicht betroffen sein sollten.

Aus diesem Grund wurde das Verhalten des Regelwerks angepasst. In Zukunft müssen nun zwingend Wildcards vollständig angegeben werden, z.B.: *@enqsig.de, um alle E-Mails von oder an diese Domäne in der jeweiligen Regel zu adressieren. Dies gilt nur dann, wenn Sie in einer Regel auf den Registerkarten Absender und Empfänger das Filterfeld benutzen!

In den nächsten Wochen wird ein neueres Build veröffentlicht. Bevor Sie ein Update auf die Version 7.7.144 oder größer durchführen, sollten Sie unbedingt ihr Regelwerk auf diese Besonderheit hin überprüfen.

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Eigenschaften und Möglichkeiten des Net at Work Mail Gateway Setups

Das Setup des Net at Work Mail Gateway hat einige Eigenschaften, die im Notfall nützlich sein können, wenn man sie kennt. Im Folgenden wird ein beispielhaftes Support-Szenario und der anschließend korrekte Einsatz des Setups beschrieben.

Update ist fehlgeschlagen, Installation ist „verschwunden“

Beim Update kann es vorkommen, dass das Setup aus verschiedenen Gründen fehlschlägt. In den allermeisten Fällen treten die Fehler während der eigentlichen Installationsroutine auf. Das ist immer dann der Fall, wenn Sie in diesem Fenster auf Next geklickt haben.

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Vorher sammelt das Setup Informationen für den korrekten Ablauf. Zu diesem Zeitpunkt werden an der Installation noch keine Veränderungen vorgenommen und Sie können das Setup jederzeit gefahrlos abbrechen.

Beim Installationsvorgang selbst wird die bis dahin verwendete Version des Net at Work Mail Gateways zunächst deinstalliert. Anschließend werden die neuen Dateien in das Programmverzeichnis kopiert, die Dienste neu registriert und die Datenbanken angepasst. Erfahrungsgemäß treten die meisten Fehler beim Zugriff auf die Datenbank auf. Korrupte Datenbanken, vollgelaufene Festplatten und nicht erwartete Datensätze (meist verursacht durch häufige Updates) in Tabellen sind die häufigste Fehlerursache. Wenn das Setup einen Fehler feststellt, führt es umgehend einen Rollback durch. Folgendes Fenster erscheint:

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Nach dem abgeschlossenen Rollback wird eine Zusammenfassung angezeigt:

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Zu diesem Zeitpunkt wird die Net at Work Mail Gateway Installation in der Systemsteuerung nicht mehr angezeigt. Dies ist ein normales Verhalten und ist nicht weiter tragisch. Was Sie in jedem Fall tun sollten, ist der Blick in die Logdatei. Klicken Sie dazu einfach auf den Link A custom action caused an unhandled error. Es öffnet sich Notepad und zeigt die Logdatei an.

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Scrollen Sie bis ans Ende der Logdatei und suchen Sie dann von unten nach oben nach dem Wort „exception“.

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In den zwei Abschnitten über dem Wort „exception“ finden Sie die Ursache für das Fehlschlagen des Setups.

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In diesem Beispiel stimmte etwas mit der Datenbankdatei der Nachrichtenverfolgung nicht und sie muss neu angelegt werden. Schließen Sie Notepad oder schicken Sie die Logdatei an den Support, wenn Sie sich unsicher sind.

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Beenden Sie das Setup mit dem Klick auf Finish.

Löschen Sie an dieser Stelle auf keinen Fall die Dateien aus dem Programmverzeichnis für das Net at Work Mail Gateway, es sei denn, Sie möchten die Konfiguration wieder von Anfang an beginnen!

In diesem Beispiel muss nun zur Problemlösung die Datenbank der Nachrichtenverfolgung neu erstellt werden. Dazu muss man wissen, dass das Setup bei der Installation grundsätzlich zuerst nachsieht, ob die Datei, das Zertifikat oder die Datenbank bereits vorhanden ist. Ist die Ressource vorhanden, wird die Version überprüft. Erst wenn Handlungsbedarf besteht, wird das Setup aktiv und kopiert die Datei oder erstellt die nicht vorhandene Ressource, in diesem Fall die Datenbank im SQL-Server.

Bevor Sie das Setup erneut starten, beseitigen Sie die vermeintliche Störquelle. In diesem Beispiel wird mittels SQL Management Studio Express die Nachrichtenverfolgungsdatenbank gelöscht. Starten Sie anschließend das Setup erneut.

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Wählen Sie hier Advanced installation aus.

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Das Setup hat erkannt, dass das Net at Work Mail Gateway nicht installiert ist. Wählen Sie die Komponenten aus, die vorher auch installiert waren und klicken auf Next.

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Stellen Sie an dieser Stelle sicher, dass der korrekte Pfad zur bereits bestehenden Programmordnerstruktur des Net at Work Mail Gateways eingetragen ist. Das Setup wird die Konfigurationsdateien in diesen Verzeichnissen nicht überschreiben, sondern sie nutzen. Das erspart Ihnen die vollständige Neukonfiguration Ihres Systems.

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Wählen Sie Use an existing SQL Server aus und geben Sie die korrekten Verbindungsdaten an. Das Setup wird kontrollieren, ob die entsprechende Datenbank bereits vorhanden ist. Wenn Sie bereits vorhanden ist, wird die Version der DB überprüft und ggfs. angepasst. Ist die Datenbank nicht vorhanden, wird sie angelegt.

Lassen Sie nun das Setup durchlaufen. Nach der erfolgreichen Installation sollte nun eine frische Nachrichtenverfolgungsdatenbank und eine funktionsfähige Net at Work Mail Gateway Installation existieren. Kontrollieren Sie sicherheitshalber, ob alle Einstellungen korrekt übernommen wurden und ob in der Nachrichtenverfolgung ggfs. Fehlermeldung angezeigt werden.

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Stammzertifizierungsstellen von SIGNTRUST importieren

Seit der Version 7.7 des Net at Work Mail Gateways ist es möglich, Zertifikate direkt aus der Oberfläche bei SIGNTRUST zu beantragen. Dazu ist es notwendig, dass der Server, auf dem das Net at Work Mail Gateway installiert ist, den Stammzertifizierungsstellen von SIGNTRUST vertraut. Hierbei ist zu beachten, dass die entsprechenden Zertifikate in den Zertifikatsspeicher der Maschine importiert werden müssen und nicht in den Zertifikatsspeicher des Benutzers! Die entsprechenden P7B Dateien mit den jeweiligen Zertifikaten können Sie hier herunterladen: http://www.enqsig.de/download/SIGNTRUST-Root-CA2.p7b, http://www.enqsig.de/download/SIGNTRUST-Root-CA3.p7b, http://www.enqsig.de/download/SIGNTRUST-New-Root-CA2.p7b und http://www.enqsig.de/download/SIGNTRUST-New-Root-CA3.p7b.

Öffnen Sie zur Installation eine leere MMC.

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Fügen Sie dort das Snap-In Zertifikate hinzu (STRG+M).

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Wählen Sie Zertifikate aus und klicken auf Hinzufügen. Wählen Sie im nächsten Fenster Computerkonto aus.

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Klicken Sie auf Weiter.

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Wählen Sie hier Lokalen Computer aus und klicken auf Fertig stellen.
Erweitern Sie das Menü unter “Zertifikate / Vertrauenswürdige Stammzertifizierungsstellen / Zertifikate”.

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Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Zertifikate und wählen dort Alle Aufgaben / Importieren aus. Folgender Assistent öffnet sich:

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Klicken Sie auf Weiter.

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Wählen Sie hier den Pfad zur ersten der vier p7b-Dateien aus und klicken auf Weiter.

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Wählen Sie hier Zertifikatsspeicher automatisch auswählen aus und klicken auf Weiter.

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Klicken Sie auf Fertig stellen. Wiederholen Sie diesen Vorgang mit den anderen P7B Datei. Nun sind sämtliche Zertifizierungsstellen von SIGNTRUST auf Ihrem System vertrauenswürdig.

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Net at Work Mail Gateway 7.7 und Exchange 2010 auf demselben Server

Wenn das Net at Work Mail Gateway 7.7 und Exchange 2010 auf demselben Server installiert sind, funktioniert die Exchange-Management Konsole nicht mehr ordnungsgemäß. Der Grund hierfür ist das .NET Framework 4.0. Die Exchange-Management-Konsole benötigt als Standardhandler das Framework in der Version 2.0, die NoSpamProxy Management-Konsole hingegen arbeitet ausschließlich mit der Version 4.0. Damit standardmäßig die richtige .NET Framework Version verwendet wird, legt das Net at Work Mail Gateway Setup 7.7 eine Umgebungsvariable mit dem Namen “COMPLUS_ApplicationMigrationRuntimeActivationConfigPath” an. Diese Variable verweist auf einen Pfad in dem eine Config-Datei mit den entsprechenden Einstellungen gespeichert ist. Beim Aufruf jeglicher MMCs wird die entsprechende Variable, und somit die Konfigurationsdatei, verwendet. Beim Öffnen der Exchange MMC verursacht dies die bekannten Probleme. Um die Exchange MMC wieder benutzen zu können, gibt es nur den folgenden Workaround: Die Umgebungsvariable wird dauerhaft gelöscht und die NoSpamProxy MMC muss über eine Batchdatei aufgerufen werden, in der die entsprechende Umgebungsvariable vorher definiert wird. Der Vorteil ist, dass die Umgebungsvariable in diesem Fall nur für Programme angewendet wird, die aus dem Kontext der Batchdatei aufgerufen werden.
Gehen Sie zur Umgehung des Problems wie folgt vor:
Öffnen Sie zunächst den Windows Explorer.

clip_image002

Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf “Computer” und wählen Sie dort „Eigenschaften“ aus.

clip_image002[5]

Klicken Sie in diesem Fenster auf “Erweiterte Systemeinstellungen”. Folgendes Fenster öffnet sich:

clip_image001

Klicken Sie hier auf “Umgebungsvariablen”.

clip_image001[5]

Wählen Sie im Fenster „Umgebungsvariablen“ im Abschnitt „Systemvariablen“ auf “COMPLUS_ApplicationMigrationRuntimeActivationConfigPath” aus und klicken anschließend auf “Bearbeiten”. Kopieren Sie sich den Pfad, der im Feld „Wert“ steht, in die Zwischenablage. Anschließend löschen Sie den kompletten Eintrag. Klicken Sie auf OK, Übernehmen und wieder auf OK.
Öffnen Sie nun Notepad. Fügen Sie den gerade kopierten Pfad aus der Zwischenablage in Notepad ein. Zusätzlich fügen Sie bitte folgende Zeilen dazu:
set COMPLUS_ApplicationMigrationRuntimeActivationConfigPath=

“C:\Program Files\Net at Work Mail Gateway\NoSpamProxy Management Console\Net at Work Mail Gateway Configuration Console.msc”

Kopieren Sie den Pfad aus der Zwischenablage hinter die erste Zeile ein, so dass der komplette Inhalt der Notepad-Datei wie folgt aussieht:

set COMPLUS_ApplicationMigrationRuntimeActivationConfigPath=C:\ProgramData\ComPlus Activation Configurations\
start "nawmmc" "C:\Program Files\Net at Work Mail Gateway\NoSpamProxy Management Console\Net at Work Mail Gateway Configuration Console.msc"


Passen Sie zum Schluss ggfs. den Pfad zur Net at Work Mail Gateway Configuration Console.msc an und speichern Sie anschließend den Notepadinhalt als NoSpamProxy-MMC.bat. Wenn Sie die BATCH-Datei aufrufen, sollte sich die NoSpamProxy MMC erfolgreich öffnen lassen. Ab Windows 2008 mit aktiviertem UAC müssen Sie die Batchdatei jedoch stets als Administrator ausführen. Die Exchange MMC sollte sich nun ebenfalls fehlerfrei öffnen lassen.

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